Anfahrt zur Deutschen Meisterschaft U12-Baseball in Paderborn

Dies ist ein Bericht über die Fahrt unserer Schüler-Teams nach Paderborn zu den Deutschen Meisterschaften. Unser Team ist in einem anstrengenden Finale gegen die Berlin Rams Berlin-Brandenburger Meister 2017 geworden (Final-Spiel 1Final-Spiel 2Final-Spiel 3).

Dieser Bericht besteht aus mehreren Teilen:

Anfahrt

Am Wochenende vom 16./17. September war unser Schülerteam, frisch gebackener Berliner Meister, bei den Deutschen U-12-Meisterschaften in Paderborn bei den Untouchables. Wir hatten forsche Ziele, über den Sommer aber (wie alle anderen Teams) bis auf das Sommercamp doch sehr lange Pause. Wie sich zeigen sollte, war das entscheidend.

Am Freitagmorgen gegen 9 Uhr ging es los, die Fahrzeuge beim Vermieter abholen. Wir haben uns für 9-Sitzer-Busse entschieden, die wir selber fuhren. Danach fuhren wir zum Platz und holten Equipment und das Team ab:

  • Louis Gaudin (OF)
  • Jannik Gaul (OF)
  • Luke Glaubitz (P, SS)
  • Alexander Groß (C, 3B, P)
  • Hugo Hahn (Middle IF, P, C)
  • Markus Kunert (OF)
  • Braima Mane (3B, P, OF)
  • Oskar Podzus (OF, C)
  • Phillip Schmidt (1B, P)
  • Joshua Seidel (OF, P)
  • Keanu Seidel (2B, P)
  • Sven Seidel (Headcoach)
  • Walter Sacasa (Coach)
  • Andreas Seidel (Coach)
  • Sven Podzus (Coach)
  • Gregor Groß (Coach)
  • Anja Schulz (Managerin)

Phillip und Josh hatten ihre eigene Anfahrt, da sie von ihren jeweiligen Klassenfahrten abgeholt wurden (Luke, Jannik und Markus hatten dafür am Sonntag Eile, auf ihre jeweiligen Klassenfahrten zu kommen). Mit in den Autos waren noch Marcel (Vater von Luis) als Fahrer und Maria (Mutter von Alex) als Haribo-Verteilerin.

Wir hatten 470km Autobahn vor uns. Wir erlebten 4 kurze Staus und einen Besuch bei McDonalds. In beiden Autos wurde viel gezockt und als die Geräte alle waren, viel Karten gespielt, rumgeblödelt und sogar geschlafen.

Unterkunft

Gegen 18:30 Uhr kamen wir in der Jugendherberge an, die mitten in der Paderborner Altstadt lag. Mit uns waren dort die Teams aus Mainz und Regensburg untergebracht. Wir bezogen unsere Zimmer (Infield hier rein, Outfield da rein) und dabei auch unsere Betten. Dann gab es Abendbrot.

Die Jugendherberge sah aus wie eine Burg. Die Zimmer waren klein, aber sauber und zweckmäßig. Eine Toilette auf dem Gang hatte ein paar Probleme mit der Abluft, aber ansonsten war alles sauber (bis auf eins der Zimmer der Mainzer, in dem anscheinend ein Kraftfeld herrschte, das immer alle Gegenstände in die Luft hob und verteilte).

Der Turnier-Platz

Gegen 21 Uhr fuhren drei unserer Coaches zum Technical Meeting (warum das keiner Technisches Treffen nennt, wurde uns nicht verraten). Dort konnten wir die beeindruckende Paderborner Anlage im Dunkeln sehen und uns fiel auch gleich auf, dass der Boden schwer und nass war. Es hatte einige Tage geregnet. Der Rasen war tief und schwammig, der Dirt war klebrig. Dafür kann natürlich niemand was und alle hatten mit denselben Bedingungen zu kämpfen.

Glücklicherweise war das Wetter ansonsten einwandfrei. An beiden Tagen sehr viel Sonne und nur am Sonntag ein paar wenige Tropfen Regen, nicht mehr als wenn ein sabbernder, elfjähriger Spieler neben Dir steht, Seeds kaut und über einen geilen Catch im Outfield redet. Minimal also, die Baseballgötter wollten Baseball sehen und keine Rainouts.

Das Team war gegen 21:30 Uhr im Bett. Die Coaches etwas später. Da wir am ersten Turniertag um 9 Uhr unser erstes Spiel hatten (gegen den amtierenden Deutschen Meister, Stuttgart Reds), waren die Wecker für 6:45 Uhr gestellt worden.

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