Roadrunners Berlin - Baseball & Softball

Herzlich Willkommen auf der Webseite der Roadrunners Berlin, dem einzigen Baseballverein im Osten von Berlin. Wir sind auch die Heimat der Prenzlberg Piranhas und der Red Peppers und spielen im Nordosten an der Rennbahnstrasse. Wir sind die Baseball- und Softballabteilung des TSV Ausbau Berlin e.V

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Bezirksliga-Team verliert knappes Spiel gegen die Wizards

Am Sonntag, 16. Juli, waren die bislang ungeschlagenen Wizards bei unserem Bezirksliga-Team zu Gast. Unser Bezirksliga-Team wollte dem Favoriten ein Bein stellen, um sich selber zu einem .500-Record emporzuschwingen. Dass es schwer werden würde, war bekannt.

Unser Pitcher war Lukas Kinner. Er begann mit einem Strikeout. Dann folgten drei Singles und nach einer Stolen Base schlug das zweite davon den ersten Runner Home und die Wizards gingen in Führung. Der zweite Runner kam nur Home, weil es bei einem der folgenden Strikeouts einen Passed Ball gab, den die Runner nutzten, um sich zu bewegen. In Summe erzielte Lukas drei Strikeouts und gab drei Singles ab, die zu zwei Run führten.

Als unser Team am Schlag war, passierte gegen den Pitcher der Wizards erstmal nicht viel: wir kennen Marco Major aus dem Training, wenn er ab und zu mal bei uns vorbei kommt. Er ist aus Lateinamerika und Pitcher von dort haben pro Spiel 9 Leben und unendlich viele Asse im Ärmel. Im ersten Inning zeigte Major M. schon mal seinen Seitarm-Pitch in voller Effizienz: Groundout für Anna-Lena, Strikeout für Max, Masiar kommt per Error auf die Base, gefolgt von einem Strikeout für Artur. Die Wizards führen nach dem 1. Inning mit 2:0.

Im 2. Inning hatte unser Team viel Glück: ein Hit-by-Pitch und drei Errors führten zu gerade mal 2 Runs für die Wizards. Der Grund waren in allen drei Fällen schlechte Würfe zur 1B / Anna-Lena. Die beiden Übeltäter, Max (Shortstop) und Masiar (Third Base) schienen Anna-Lena die Bälle soft in den Handschuh „legen“ zu wollen statt gerade und hart zu werfen. Das rächte sich, weil drei sichere Outs nicht klappten. Wir hatten auch Glück, dass Lukas auf dem Mound die Kontrolle über sich behielt: es gibt Pitcher, die bei zu vielen Errors ihres Infields auch mal rufen „Ich hab keinen Bock mehr, Coach“. Wie gesagt, nur zwei Runs für die Wizards, weil einige Plays auch klappten: ein Strikeout (Nr. 4 des Tages für Lukas) und zwei Groundouts zum Shortstop und zur Third Base.

Lukas selber schlug dann erstmal ein Single, um mal was in die Gänge zu bringen gegen Major M. und seinen Seitarm-Wurf. Es folgten zwei Groundouts durch Dimi und Sophie, aber Lukas kam rein und wir erzielten unseren 1. Run. Marcel schlug danach noch ein Single, verendete dann aber auf den Bases wegen eines Grounders von Erhard. Nach zwei Innings führen die Wizards mit 4:1.

Im 3. haben die Wizards wenig Spaß, weil Lukas nun drauf ist: Groundout, Groundout, Single, Strikeout, alle hinsetzen, bitte. Bei uns war mehr los: Anna-Lena schlägt ein Single und klaut dann 2B. Max folgte mit einem Single, das Anna-Lena bis zur 3B bringt und weil die Wizards dorthin werfen, ihn selber bis zur 3B. Dann kommt ein Wild Pitch, der bis zum Zaun rollt, bei dem Anna-Lena sich aber nicht bewegt und auch Max auf 2B bleiben muss. Wir fragten uns, ob sich das noch rächen würde (und das sollte es, im Inning und im Spiel). Gleich danach schlug Masiar ein Single und brachte Anna-Lena rein, Max kam bis zur 3B. Es folgten Strikeout (Artur), ein kurzes Flyout in Right Field (Lukas), das aber nicht lang genug war, um Max rein zu bringen und noch ein Strikeout (Dimi). Max kam leider nicht rein, wäre aber reingekommen, wenn wir vorher aggressiver auf den Wild Pitch reagiert hätten - wir kamen auf 2:4 heran, aber es hätte auch 3:4 stehen können.

Lukas war immer noch drauf: Strikeout, Strikeout (Nr. 7 mittlerweile), Error an 2B, Flyout, Wizards wieder nicht gescored. Wir machten es aber in keiner Weise besser: Groundout (Sophie), Popout zur 1B (Marcel), Strikeout, Ball fallen gelassen, aber Erhard gleich getaggt. Die Wizards führen weiterhin mit 4:2 nach 4 Innings.

Die Wizards begannen mit einem Flyout zur 3B, wo mittlerweile Gregor spielte (hereingekommen für Dimi und Masiar ging für ihn ins Centerfield). Dann folgte ein Single. Der Runner stahl sofort 2B, während der nächste Batter an einem Flyout zum Catcher arbeitete (schwierig zu fangen, Max hatte zwischenzeitlich Artur als Catcher abgelöst, der nun Shortstop spielte), wo er den nächsten Batter per Wurf-Error auf die 1B liess. Der erste Runner war dadurch auf der 3B angekommen, der zweite Runner konnte scoren. Lukas erledigte das letzte Out per Strikeout, aber die Wizards führten nun 5:2.

Anna-Lena schlägt ein Single, wird dann aber beim Stealen von 2B erwischt. Max kommt per Hit-by-Pitch rauf und schafft es später Home. Masiar und Artur folgen mit Groundouts zum Pitcher. Immerhin, ein Run ist drin, es steht 3:5 nach 5 Innings.

Der erste Batter darf wegen Hit-by-Pitch rauf, kriegt die Base somit geschenkt und gibt das Geschenk aber gleich zurück, als er sich an 2B beim Stealen erwischen lässt (guter Wurf, Max). Der zweite Batter kommt per Single auf die Base und klaut sofort 2B. Es folgt ein Groundout zum Shortstop, dass den Runner auf 3B bringt. Dann unterläuft Marcel im Right Field ein Error bei einem Flyball, der den ersten Runner rein bringt. Den zweiten Runner will Lukas picken, aber Anna-Lena hält den Wurf nicht fest und der Runner schafft es bis auf 3B. Der gegnerische Pitcher Major hilft sich selber mit einem Single, das den Runner rein bringt. Es folgt ein Groundout zum Shortstop, aber zwei Runs sind drinnen.

Wir sind dran: Lukas schlägt ein Groundout zum Pitcher. Gregor folgt mit einem lauten Double und kommt später rein. Sophie schlägt ein Groundout, Marcel erleidet ein Strikeout, bei dem der Catcher den Ball fallen lässt und dann nicht mehr zur 1B wirft, weswegen Marcel trotz Strikeout safe auf der 1B ist. Gregor kam sogar rein in dieser Situation. Erhard erlebt einen Hit-by-Pitch, Marcel steht mittlerweile auf 3B nach zwei Stolen Bases, aber Anna-Lena schlägt ein Flyout ins Left Field. Wir kriegen wieder nur einen Run rein und liegen 7:4 hinten.

Die Wizards schaffen nichts mehr im 7. Inning: Groundout zur 1B, Strikeout, Walk, Error, Strikeout und kein Run drin. Lukas beendet seinen Tag mit folgender Pitching Line: 7 Innings, 7 Hits, 1 Walk, 9 Strikeouts, aber 7 Runs drin.

Wir sind dran und müssen drei Runs aufholen: Max eröffnet mit Hit-by-Pitch, klaut 2B und kommt kurze Zeit später rein. Masiar folgt mit einem Groundout zum Pitcher (dessen fünftes Groundout, das er selber fieldet). Artur kriegt auch einen Hit-by-Pitch ab. Lukas folgt mit einem Double, das Artur bis zur 3B bringt. Gregor fängt sich einen Strikeout-Call auf einen Pitch, bei dem er sich auf den Boden wirft und der durch die Batters Box gesegelt kam. Sophie schlägt in ein Groundout zur 3B und das Spiel ist vorbei: 7:5 für die Wizards.

Der gegnerische Pitcher war gut und hatte viel Glück (z.B. 5 Groundouts in seine eigene Richtung). Selbst einige Spieler der Wizards sagten später, dies Spiel hätten sie auch gut und gerne verlieren können. Hätten wir im 3. Inning den einen Run mehr erzielt, wäre vielleicht alles anders gekommen, aber wer weiß das schon. Dann wäre die Führung aber manchmal nur ein Run statt mehrerer gewesen und wir wissen ja selber, wie das die Leute nervös macht. Ist aber am Ende auch egal: entscheidender waren die drei Errors im 2. Inning, wenn ich mich entscheiden soll. Die haben zu zwei Runs geführt, und ohne sie stünde es 5:5. In Summe hatten die Roadrunners 8 Errors, und das ist eindeutig zu viel. Daran sollten wir im Training arbeiten, Leute.

Generell war es aber ein sehr gutes, schönes Spiel. Es war spannend von Anfang bis Ende. Danke an die Zuschauer und an Chris fürs Catering. Danke an die Gegner und die Umpires!

Zum Schluss: Danke an Masiar

Und ganz besonderen Dank an Masiar, der nach dem Spiel ankündigte, nicht mehr zu spielen. Danke, Masiar, dass Du uns oft ausgeholfen hast. Wir werden Dich ganz sicher vermissen, und zwar nicht nur, weil Du ein toller Spieler bist (viel besser als ich selber), sondern auch, weil Deine Präsenz im Dugout einfach alles verändert. Mit Dir war im Dugout immer gute Laune und vor allem, Besonnenheit und Erfahrung. Ich werde Dich auf jeden Fall vermissen (und die anderen auch, die dürfen hier bloss nix schreiben) und ich hoffe ja, dass nach einer langen Sommerpause die Welt wieder anders aussieht. Wir werden ja sehen.

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